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Theorie
... und Praxis
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Das
stellen wir fest - Schule und Gesellschaft verändern sich!
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Das
Wissen der Menschheit wächst immer schneller. Es ist, mit Einschränkungen,
nicht mehr sicher zu sagen, welches Wissen sich Schüler aneignen müssen,
um erfolgreich ihren Lebensweg gestalten zu können. Das bedeutet, dass sich
das Lernverständnis generell verändert.
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Die
Vermittlung von Fachwissen bleibt wichtig. Aber in einer Zeit, wo sich der
Wissensbestand rasend vermehrt, geht es darum, Basiswissen sicher zu
vermitteln. Lern- und Methodenkompetenz werden zukünftig gemeinsam mit der
Medienkompetenz elementare Fähigkeiten sein.
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Die
Fülle an Informationen wird immer mehr zunehmen. Zukünftig müssen
Menschen in der Lage sein, aus der Informationsfülle auszuwählen.
Vermutlich wird es noch wichtiger werden, sich über die Seriosität von
Information eine Meinung zu bilden und entsprechend zu selektieren.
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Kinder
wachsen unter Bedingungen (Medienkindheit, veränderte Familienstrukturen,
„neue“ Armut, ...) auf, die häufig schulisches Lernen in den
vorhandenen Strukturen nicht unterstützen. Dies führt auch dazu, dass die
Voraussetzungen, die Kinder in die Schule mitbringen, immer heterogener
werden.
Die
Anforderungen an Schule und die schulischen Rahmenbedingungen haben sich schon
immer verändert, allerdings ist in den letzten Jahren eine Zunahme der Veränderungsgeschwindigkeit
zu verspüren. Auch nehmen die Anforderungen, die an uns als Lehrerinnen und
Lehrer gestellt werden, in ihrer Vielzahl und Komplexität zu.
Die
beschriebenen Änderungen ziehen vielfältige Konsequenzen nach sich. Die Kinder
profitieren, wenn Lehrer, Eltern und die gesamte Schulgemeinde gemeinsam nach Lösungen
suchen. Dies gelingt aus unserer Sicht dann am Besten, wenn man konkrete
Arbeitsschritte und Tätigkeiten vereinbart. |
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Das
nehmen wir uns vor! – Zielbeschreibungen für 2002 bis 2004 |
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Wir
bemühen uns, das Lernen des Lernens in den Mittelpunkt schulischer Arbeit
zu rücken. |
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Wir konzentrieren uns auf den
gesicherten Erwerb von Basisqualifikationen in den Kernfächern.
Des
Weiteren geht es uns darum, exemplarische Lernfelder in den anderen
Wissensbereichen zu bestimmen, die inhaltlich zukunftsweisend sind und den
Erwerb von Methoden-, Kommunikations- und Sozialkompetenz zulassen. |
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Wir erarbeiten mit unseren Schülerinnen
und Schülern, wie man Informationen auswählt, bewertet und
präsentiert. |
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Unser Ziel ist es, zunehmend
Schule auch als Lebensraum für Kinder und Jugendliche zu gestalten, um im
Sinne lernpsychologischer Erkenntnisse optimale Lernprozesse zu ermöglichen
und auch um Defizite im Erziehungsgeschehen abmildern zu können. Hierbei
geht es uns auch darum, Eltern mit Erziehungsproblemen über
professionelle außerschulische Unterstützungssysteme zu informieren und
deren Inanspruchnahme im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten
einzufordern. |
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Jugendliche erfahren bei uns,
dass eine qualifizierte Ausbildung notwendig ist, aber nicht den Abschluss
des Lernens bedeutet. Das Ziel ist, die Bereitschaft zu lebenslangem
Lernen zu fördern. |
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Eltern, Institutionen der
Berufsberatung und wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass
Jugendliche das vielfältig verzweigte System der Bildungsmöglichkeiten
analysieren können und hinsichtlich der beruflichen Verwertbarkeit
durchschauen. |
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Wichtig ist uns, Jugendlichen
deutlich zu machen, dass individuelle Stärken, Interessen, Motivation und
Leistungsbereitschaft entscheidend für den beruflichen Weg sind. Dies
kann uns Lehrerinnen und Lehrern nur in enger Zusammenarbeit mit Eltern
und Institutionen der Berufsberatung gelingen. |
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Schülerinnen und Schüler in
der Grund- und der Hauptschule, die nicht so leicht lernen, benötigen
individuelle Hilfestellungen. Dies setzt voraus, dass wir vielfältige
Unterrichtsformen und flexible Unterrichtsorganisation einsetzen und
erproben. |
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Das tun wir - Aktuelle Arbeitsfelder und Zielsetzungen im Überblick |
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Diese Arbeitsfelder haben wir bereits
erfolgreich bearbeitet und unsere Zielsetzungen zum größten Teil
erreicht. |
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Diese Arbeitsfelder bearbeiten wir schon
längere Zeit und haben unsere Zielsetzungen teilweise erreicht. |
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Diese Arbeitsfelder bearbeiten wir erst seit
kurzer Zeit und haben bis jetzt unsere Zielsetzungen nur ansatzweise
erreicht. |
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Erprobung
einer Organisationsform zur Umsetzung der Kontingentstundentafel im
Bereich der Hauptschule |
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Schaffung
neuer Möglichkeiten für fächerübergreifendes, projektorientiertes und
jahrgangsübergreifendes Lernen in einer "alltagstauglichen"
Organisationsform |
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Vorbereitung der Einführung der neuen
Bildungspläne ab Schuljahr 2004/2005 |
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"Neue" Formen der Leistungsdokumentation in der Grund- und Hauptschule: |
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Elterngespräch
als Ersatz der Halbjahresinformation in Klasse 2 |
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„Lernwegbuch“
in Klasse 5 bis 9 |
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Beurteilung
“überfachlicher“ Kompetenzen in Klasse 7 bis 9 |
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Rückmeldung
an Schülerinnen, Schüler und Eltern über das Lernverhalten und die
Lernentwicklung |
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Dokumentation
der von Schülern bearbeiteten Themenfelder |
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Aussagekräftigere Bewerbungsunterlagen für Absolventen unserer Schule |
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Erprobung
differenzierender Förderansätze in der Grundschule |
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Zielgerichtete Förderangebote
in den Kernbereichen Lesen und Rechnen |
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Optimale
Verwendung der knappen Lehrerstunden |
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Erprobung der Buschmann/FRESCH-Rechtschreibmethode in mehreren Klassen der Grund- und
Hauptschule |
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Vertrauen in Sprache
sichern, indem die Sicherheit beim Rechtschreiben für die
Schülerinnen und Schüler gesteigert wird. Insgesamt wird das System der
deutschen Rechtschreibung vor allem durch folgende Hilfestellungen
transparenter: |
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rhythmisch-melodisches Sprechschwingen/Sprechschreiben
- einen verlässlicher Wortschatz
- Denkanregungen und Hilfestellungen beim Diktat |
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Rhythmisierung
des Schulalltages |
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Routineelemente
sollen Entlastung in der Alltagsbewältigung schaffen. Wir vermuten, dass
dadurch Lernprozesse erleichtert und unterstützt werden. |
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Betreuungsangebote
für Grund- und Hauptschule: |
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S´COOL
- Die soziale Gruppenarbeit |
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Hausaufgabenbetreuung |
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Kernzeitenbetreuung |
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Schule
muss zunehmend Lebensraum für Kinder und Jugendliche werden, um im Sinne
lernpsychologischer Erkenntnisse optimale Lernprozesse zu ermöglichen und
auch um Defizite im Erziehungsgeschehen abmildern zu können. Hierbei geht
es auch darum, Eltern mit Erziehungsproblemen über professionelle außerschulische
Unterstützungssysteme zu informieren und deren Inanspruchnahme im Rahmen
der gesetzlichen Möglichkeiten einzufordern. |
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Nach
jahrelanger Erprobung vielfältiger Lern- und Anwendungsprogramme
versuchen wir, den eingeschlagenen Weg einer kreativen Nutzung neuer Medien an unserer Schule
weiterzuentwickeln. |
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Schülerinnen und Schüler erfahren
den Computer als Hilfsmittel bei der Bewältigung verschiedenster Lern-,
Informationsbeschaffungs- und Präsentationsaufgaben und lernen
verschiedene Anwendungsprogramme kennen. |
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Entwicklung
eines schuleigenen Curriculums in diesem Bereich. |
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Kooperation
mit der Schule für Erziehungshilfe |
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Integrative Hilfestellungen
für verhaltensschwierige und konzentrationsschwache Schülerinnen und Schüler
werden erprobt. Sie sind am ehesten erfolgreich, wenn sie zeitnah und in
Kooperation mit den Eltern erfolgen können. |
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Verstärkte
Einbeziehung außerschulischer Experten in jeder Klassenstufe mit
Unterstützung des Förderkreises unserer Schule. |
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Erweiterung
des schulischen Curriculums durch Zusatzangebote außerschulischer
Experten, die neue Sichtweisen in die Schule tragen und damit Schülerinnen
und Schülern realitätsnahe Lernerfahrungen ermöglichen. |
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Weiterentwicklung bewährter Unterrichtsgrundsätze: |
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Themenorientierung |
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Problemorientierung
– Anwendungsorientierung |
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Handlungsorientierung |
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Selbsttätig-aktiv-entdeckendes
Lernen |
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Schülerinnen
und Schüler organisieren ihre Lernwege zunehmend selbstständig. |
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Orientierung
an Schülerinteressen |
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Schüler
unterstützen Schüler in altersgemischten Lerngruppen. |
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noch
stärkere Einbeziehung des Vorwissens von Schülerinnen und Schülern |
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Schülerinnen
und Schüler übernehmen zunehmend Verantwortung für ihre eigenen
Lernziele und Lernwege. |
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Erweiterung
unseres methodischen Repertoires, um Schülerinnen und Schülern vielfältige
Lernwege zu eröffnen und sie auf dem Weg zum selbstständigen Lernen zu
begleiten. |
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Erweiterung von Erfahrungsfeldern für Schülerinnen und
Schüler zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen |
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regelmäßige pädagogische
Konferenzen aller Lehrerinnen und Lehrer, die in der Hauptschule
unterrichten |
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Die pädagogische Konferenz
stellt ein Bindeglied zwischen den Klassenlehrern und den Projektlehrern
dar. |
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Probleme im Erziehungs- und
Lernbereich können zeitnah und präventiv erkannt und Lösungsansätze
entwickelt werden. |
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Lehrerinnen und Lehrer verstehen
sich zunehmend als Team. |
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Die soziale Gruppenarbeit
s´COOL wird noch stärker in den Schulalltag integriert. |
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