Unterrichtsqualität
Grundannahmen
Wa_CoR_Unterrichtsqualität
  • Das Wissen der Menschheit wächst immer schneller. Es ist, mit Einschränkungen, nicht mehr sicher zu sagen, welches Wissen sich Schüler aneignen müssen, um erfolgreich ihren Lebensweg gestalten zu können. Das bedeutet, dass sich das Lernverständnis generell verändert.
  • Die Vermittlung von Fachwissen bleibt wichtig. Aber in einer Zeit, in der sich der Wissensbestand rasend vermehrt, geht es darum, Basiswissen sicher zu vermitteln. Lern-, Methoden-und Sozialkompetenz werden zukünftig gemeinsam mit der Medienkompetenz elementare Fähigkeiten sein.
  • Die Fülle an Informationen wird immer mehr zunehmen. Zukünftig müssen Menschen in der Lage sein, aus der Informationsfülle auszuwählen. Vermutlich wird es noch wichtiger werden, sich über die Seriosität von Informationen eine Meinung zu bilden und entsprechend zu selektieren.
  • Kinder sollen und müssen sich auf Anforderungen einer (kaum mehr vorhersehbaren) Zukunft vorbereiten und dabei von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und der Gesellschaft begleitet und unterstützt werden.
  • Kinder wachsen unter Bedingungen (Medienkindheit, veränderte Familienstrukturen, "neue" Armut, ...) auf, die häufig schulisches Lernen in den vorhandenen Strukturen nicht unterstützen. Dies führt auch dazu, dass die Voraussetzungen, die Kinder in die Schule mitbringen, immer heterogener werden und sie vor allem im Bereich des selbstständigen, eigenverantwortlichen Lernens intensiv gefordert und gefördert werden müssen.
  • Neuere Erkenntnisse der Gehirn- und Lernforschung weisen nach, dass schulische Lernformen in weiten Teilen generell überdacht werden müssen.
  • Der Einsatz veränderter Lehr- und Lernarrangements erfordert eine intensive Beteiligung der Eltern und der Neuensteiner Öffentlichkeit, da über die schulische Sozialisation jedes Einzelnen divergierende Bilder von Schule vorhanden sind, die häufig wenig hilfreich für die Entwicklung von Kindern sind.


Unsere Ziele
Die Zuständigkeit für die Entwicklung/ Pflege der genannten Zielsetzungen liegt bei den Jahrgangsstufenteams (Klasse 1-2, Klasse 3-4, Klasse 5-6, Klasse 7-10). Die Information und Einbeziehung von Eltern in Entwicklungsprozesse wird in den Klassenstufenteams geplant und bei Elternabenden, Fortbildungen und Mitarbeit (Einbeziehung in den Unterricht) umgesetzt.

Eine Evaluation wird im Regelfall in Form von regelmäßigen Gesprächen und gegenseitigen Unterrichtsbesuchen stattfinden.
Weitere Evaluationsformen: SOFT-Methode, Übergabegespräche in Form von Pädagogischen Konferenzen, wissenschaftliche Begleitung in Teilbereichen

  • Wir entwickeln unsere bisherigen Lehr- und Lernformen so weiter, dass Kinder immer selbstständiger Lernen können und dabei in verstärktem Maß Methoden-, Sozial- und Kommunikationskompetenzen erwerben. Die Stufenteams verständigen sich über altersgemäße Zielsetzungen, einen (wo zwingend notwendig) curricularen Aufbau und vereinbaren ein einheitliches Layout der Lehr- und Lernarrangements. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich Mathematik.
  • Differenzierende Maßnahmen werden weiter ausgebaut, z.B. dadurch, dass immer mehr Lernmaterialien in den Klassenzimmern zugänglich sind.
  • Erarbeitete Unterrichtsmaterialien werden schulintern noch besser dokumentiert.
  • Die schulinterne Lehrerfortbildung wird verstärkt in diesem Entwicklungsbereich angeboten, um vorhandene Kompetenzen besser weitergeben zu können und Teamstrukturen weiter auszubauen.
  • Unsere schulischen Organisationsstrukturen werden weiter so gepflegt oder, wo noch notwendig, ausgebaut, dass schülerorientierter, exemplarischer, themenorientierter, projektartiger, fächerverbindender und jahrgangsübergreifender Unterricht und der Einsatz von Experten als Unterrichtende in alltagstauglicher Form in unserer Schule möglich ist.
  • Die vielfältigen positiven Elemente unserer schulischen Arbeit im Bereich der Unterrichtsqualität (individualisiertes Lesen- und Schreibenlernen, Methodenvielfalt, differenzierte Förderansätze, Curriculum "Neue Medien", "Ingelfinger/Neuensteiner Modell", Neue Formen der Leistungsdokumentation, "Methoden-, Sozial-; Kompetenzcurriculum 7-9") werden weiter gepflegt und evaluiert.

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