Cindy
LaLaLa hab euch Lieb =)
Gedicht 1

rummel rummel rummelplatz
ist für kinder der größte schatz
mit karussell riesenrad und zuckerwatten
steuern die kinder wie käse für ratten
ist für jedermann ein unvergessliches Paradies
und woanders ist es wieder mies
Gedicht 2

Und wenn du scheitern solltest
bin ich da für dich ganz egal
wie schwer oder wie hart es ist
ich hoffe diese Worte tragen dich
bis ganz nach oben
ich bin da für dich
Die Geschichte vom jungen Krebs
Ein junger Krebs dachte bei sich: „Warum gehen alle Krebse in meiner Familie
immer rückwärts? Ich will vorwärts gehen lernen, so wie die Frösche, und mein
Krebsschwanz soll mir abfallen, wenn ich es nicht fertigbringe.“
Und heimlich begann er zwischen den großen Steinen seines heimatlichen
Bächleins zu üben. In den ersten Tagen kostete ihn dieses Unternehmen ungeheure
Kräfte. Überall stieß er sich und quetschte sich seinen Krebspanzer, unaufhörlich
verfing sich ein Bein im anderen. Aber von Mal zu Mal ging es ein bißchen besser,
denn: Alles kann man lernen, wenn man will.
Als er seiner Sache sicher war, stellte er sich vor seine Familie und sagte: „Jetzt
schaut mir einmal zu!“
Und machte einen ganz prächtigen Lauf vorwärts.
„Sohn“, brach da seine Mutter in Tränen aus, „bist du denn ganz verdreht? Komm
doch zu dir - gehe so, wie es dich dein Vater und deine Mutter gelehrt haben. Gehe
wie deine Brüder, die dich alle lieben.“ Seine Brüder jedoch lachten ihn nur aus. Der
Vater schaute ihn eine Weile streng an und sagte dann: „Schluß damit. Wenn du bei
uns bleiben willst, gehe wie alle Krebse. Rückwärts! Wenn du aber nach deinem
eigenen Kopf leben willst - der Bach ist groß -, geh fort und komm nie mehr zu uns
zurück!“
Der brave junge Krebs hatte die Seinen zwar zärtlich lieb, war aber sicher, er handle
richtig, daß ihm nicht die mindesten Zweifel kamen. Er umarmte seine Mutter, sagte
Lebewohl zu seinem Vater und zu seinen Brüdern und machte sich auf in die Welt.
Als er an einem Grüppchen Kröten vorüberkam, erregte er großes Aufsehen. Sie
hockten unter den Blättern einer Wasserlilie, um als gute Gevatterinnen ihren
Schwatz zu halten. „Jetzt geht die Welt verkehrt herum“, sagte eine dicke Kröte,
„schaut euch nur diesen jungen Krebs an! Da müßt ihr mir recht geben!“
„Ja, Respekt gibt es überhaupt nicht mehr“, sagte eine andere. „Pfui, pfui“, sagte
eine dritte.
Doch der junge Krebs ließ sich nicht anfechten und ging aufrecht seine Straße
weiter, man muß es wirklich sagen. Plötzlich hörte er, wie ihn ein alter Krebs, an
dem er vorüberging, rief. Der sah ganz melancholisch aus und hockte allein auf
einem Stein.
„Guten Tag“, sagte der junge Krebs.
Der Alte betrachtete ihn lange, schließlich sagte er: „Was glaubst du, was du da
Großartiges anstellst?! Als ich noch jung war, wollte ich auch den Krebsen das
Vorwärtsgehen beibringen. Sieh mal, was mir das eingebracht hat! - Ich muß ganz
allein leben, und die Leute würden sich lieber die Zunge abbeißen als ein Wort an
mich zu richten. - Hör auf mich, solange es noch Zeit ist! Bescheide dich, lebe wie
die anderen! Eines Tages wirst du mir für meinen Rat dankbar sein!“
Der junge Krebs wußte nicht, was er antworten sollte, und blieb stumm. Aber im
Innern dachte er: „Ich habe doch recht! Ich habe recht!“ Und nachdem er den Alten
höflich gegrüßt hatte, setzte er stolz seinen Weg fort.
Ob er weit kommt? Ob er sein Glück macht? Ob er alle schiefen Dinge dieser Welt
geraderichtet?
Wir wissen es nicht, weil er noch mit dem gleichen Mut und der gleichen
Entschiedenheit dahinmarschiert wie am ersten Tag. Wir können ihm nur von
ganzem Herzen „Gute Reise“ wünschen.
Gianni Rodari
Ciindy's Liiebliingsplatz =)
Mein Lieblingsplatz
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