2013 Singspiel Vater Martin
E Fünft
Mit einem Instrumentalstück stimmten uns die 5. Klassen der Gemeinschaftsschule auf den Abend ein.
E Tanz
Danach folgte ein schwungvoller russischer Tanz der Drittklässler.
Er enthielt auch tolle akrobatische Elemente.
E Erstkläss
Die Erstklässler zogen am Abend passend mit selbst gebastelten Schuhen ein.
E alle
Das diesjährige Geschichte des Singspiels „Ein großer Tag für Vater Martin“ wurde von Leo Tolstoi erzählt.

Die Klassen 1-5 sangen die Lieder begeistert mit.
E Sänger
Die Zweitklässler übernahmen die solistischen Strophen der einzelnen Lieder.
E Erzähler
Die Geschichte:
Vater Martin ist ein alter Schuhmacher, welcher nicht reich ist, jedoch alles zum Leben hat was er braucht: einen Ofen, einen Lehnstuhl, eine alte Bibel und das schönste paar Schuhe, das er jemals für seine Kinder angefertigt hat.
Leider starb seine Frau vor einigen Jahren, seine Kinder sind längst erwachsen und feiern mit ihren Familien zusammen Weihnachten. Daher ist Vater Martin an Heiligabend alleine und traurig.
E Isabel
Während er in seiner alten Bibel die Weihnachtsgeschichte liest, macht er sich Gedanken darüber, was er für Jesus Gutes hätte tun können, wenn er damals zu ihm gekommen wäre.
E Lara
Seine schönsten Schuhe hätte er dem Jesuskind gerne geschenkt!
E Emilia Iwan
Nachts im Traum hört er die Stimme Jesu, die ihm einen Besuch am nächsten Tag ankündigt.
Vater Martin schaut daraufhin die ganze Zeit aus seiner Türe und seinem Fenster und wartet aufgeregt auf den Besuch von Jesus.
Jedoch kommt an Stelle Jesu nur der alte Straßenkehrer vorbei. Obwohl Vater Martin auf einen anderen wartet, hat er Mitleid mit dem alten, durchgefrorenen Mann und lädt ihn in seine Stube auf eine Tasse Tee ein.
E Vater Martin Frau
Als dieser wieder gegangen ist, entdeckt er eine erschöpfte junge Frau in Lumpen mit einem Kind auf dem Arm auf der Straße. Auch diese bittet er in seine Stube. Er isst mit ihr Brot und Suppe. Als Vater Martin sieht, dass das Kind keine Schuhe hat, fallen ihm seine kleinen Schuhe wieder ein. Diese passen dem Kind, als wären sie extra für es angefertigt worden.
E Ende
Ängstlich denkt er später daran, dass er Jesu vielleicht verpasst oder nicht erkannt hatte.

Abends setzt er sich traurig mit seiner Bibel in den Lehnstuhl. Als ihm Tränen in die Augen steigen, ist ihm, als wäre er nicht mehr allein. Die Menschen, denen er den Tag über geholfen hatte, gehen durch seine Werkstatt. „Hast du mich nicht erkannt?“ „Hast du mich wirklich nicht erkannt?“, fragen sie nacheinander.
Dann ist alles wieder still. "Kinder, Kinder!", murmelt Vater Martin leise und kratzt sich am Kopf. "Dann ist er also doch gekommen! Dann hat Jesus mich tatsächlich besucht!" Er lächelt und seine Augen zwinkern fröhlich hinter der kleinen Brille.
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